Im Dänisch Seminar reden wir eigentlich jedes Semester wieder um Sprachvermittlung, Sprachwissenschaft und was sonst noch alles dazu gehört.
Heute hatten wir dann allerdings mal ein Thema, dass mich aufgeweckt hat: Wolfskinder – Kinder die erst nach langer Zeit in der Wildnis oder Gefangenschaft zu sprechen gelernt haben. Als berühmtes Beispiel soll hier der Fall Kasper Hauser genannt sein.
Für Sprachforscher hierbei interessant: die Erforschung von nicht vorhandenen Sprachkompetenzen. Da diese Kinder oder Jugendliche von der Sprache ausgeschlossen waren und die Sprache erst nach Widereinkehr in zivilisierten Verhältnissen erlernt haben, sind diese jungen Erwachsenen auch für die Wissenschaft interessant, da hier eindeutig Kommunikationsstörungen vorliegen, bzw. andere Wege der Kommunikation gefunden wurden, zB. durch Laute.
Ein Fall, den wir kurz angesprochen hatten, weil unsere Dozentin sehr viele Fälle in einer Übersicht zusammengefasst hat, war der Fall Genie aus Amerika. Ein noch sehr junger Fall.
Genie wurde 1970 befreit, an einem Stuhl gefesselt - über 10 Jahre lang. Sie war zum Zeitpunkt ihrer Befreiung 13 Jahre alt, nicht in der Lage feste Nahrung zu sich zu nehmen und wog 59 Pfund. Die einzigen Wörter, die sie sprechen konnte waren „Stop it“ und „No more“.
Ich bitte euch folgenden Artikel durchzulesen, hier der Link :
Genie